Die gemeinsame Mitarbeitervertretung

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Die gemeinsame Mitarbeitervertretung (MAV) der Lobetalarbeit e.V. und der Lobetalarbeit Wilhelm-Buchholz-Stift gGmbH vertritt ca. 1.300 Mitarbeiter*innen und setzt sich insbesondere ein für:

  • die Rechte der Mitarbeiter*innen
  • sichere Arbeitsplätze
  • Gesundheitsförderung und Gesundheitsschutz
  • ein gutes Betriebsklima
  • zuverlässige Dienstplanung und Urlaubsgestaltung
  • abteilungsübergreifende Zusammenarbeit
  • gute Ausgestaltung und Organisation der Arbeitsplätze
  • Aus-, Fort- und Weiterbildung

Wir sind:

15 Mitarbeiter*innen aus den verschiedensten Abteilungen der Lobetalarbeit e.V. und der Lobetalarbeit Wilhelm-Buchholz-Stift gGmbH.

Wir sind zu finden:

MO + MI + DO + FR von 08:30 bis 12:00 Uhr und nach Vereinbarung

Garnseeweg 10, Gebäude der DWG, Erdgeschoß links

Wir sind zu hören unter:

05141 401-207 mit Anrufbeantworter
05141 401-201
05141 401-343

Schicken Sie uns was unter:

mav@lobetalarbeit.de oder Fax 05141 401-209 oder

gemeinsame MAV, Lobetalarbeit e.V., Fuhrberger Straße 219; 29225 Celle

 

Aktualisierung 23.11.2018



Gemeinsame MAV und Dienststellenleitung

stehen in der gemeinsamen Verantwortung für den Dienst der Kirche. Sie arbeiten vertrauensvoll und partnerschaftlich zusammen und unterstützen sich gegenseitig bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Sie informieren sich gegenseitig über Angelegenheiten, die die Dienstgemeinschaft betreffen. Sie achten darauf, dass alle Mitarbeiter nach Recht und Billigkeit behandelt werden, die Vereinigungsfreiheit der Mitarbeiter nicht beeinträchtigt wird und jede Betätigung in der Dienststelle unterbleibt, die der Aufgabe der Dienststelle, der Dienstgemeinschaft oder dem Arbeitsfrieden abträglich ist.

Aufgaben und Befugnisse der gemeinsamen MAV Auf Grundlage des MVG-K vom 21. April 2005

Mitbestimmung in organisatorischen und sozialen Angelegenheiten

Die Mitarbeitervertretung hat mitzubestimmen über

  1. Bestellung von Vertrauensärzten sowie von Ärzten zur Überwachung des Gesundheitszustandes der Mitarbeiter;
  2. Maßnahmen zur Unfallverhütung und zur Verhütung von sonstigen Gesundheitsgefahren sowie die Bestellung von Fachkräften für Arbeitssicherheit und von Sicherheitsbeauftragten;
  3. Errichtung, Verwaltung und Auflösung von Sozialeinrichtungen ohne Rücksicht auf ihre Rechtsform;
  4. Festlegung von Dauer, Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit einschließlich der Pausen; ausgenommen bleibt die für die Dienststelle nicht vorhersehbare, auf Grund besonderer Erfordernisse kurzfristig und unregelmäßig festzusetzende tägliche Arbeitszeit für bestimmte Gruppen von Beschäftigten;
  5. Festlegung der Grundsätze für die Aufstellung von Dienstplänen, für die Anordnung von Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft sowie für unvorhersehbare Arbeitszeitregelungen im Sinne der Nummer 4;
  6. Aufstellung von Grundsätzen für den Urlaubsplan;
  7. Aufstellung von Sozialplänen (insbesondere bei Auflösung, Einschränkung, Verlegung und Zusammenlegung von Dienststellen oder wesentlichen Teilen von ihnen) einschließlich Plänen für Umschulungen zum Ausgleich oder zur Milderung von wirtschaftlichen Nachteilen; Gleiches gilt für die Folgen von Rationalisierungsmaßnahmen; Sozialpläne dürfen Regelungen weder einschränken noch ausschließen, die auf Rechtsvorschriften oder allgemein verbindlichen Richtlinien beruhen Nachteilen; Gleiches gilt für die Folgen von Rationalisierungsmaßnahmen; Sozialpläne dürfen Regelungen weder einschränken noch ausschließen, die auf Rechtsvorschriften oder allgemein verbindlichen Richtlinien beruhen;
  8. Grundsätze der Arbeitsplatzgestaltung;
  9. Einführung grundlegend neuer Arbeitsmethoden;
  10. Einführung und Anwendung von Maßnahmen oder technischen Einrichtungen, die dazu geeignet sind, das Verhalten oder die Leistung der Mitarbeiter zu überwachen;
  11. Regelung der Ordnung in der Dienststelle (Haus- und Betriebsordnung) und des Verhaltens der Mitarbeiter im Dienst;
  12. Grundsätze für die Gewährung von Unterstützungen oder sonstigen Zuwendungen, auf die kein Rechtsanspruch besteht;
  13. Vergabe und Kündigung von Mietwohnungen, Garagen, Parkplatzflächen und Pachtland an die Mitarbeiter, wenn die Dienststelle darüber verfügt, sowie allgemeine Festsetzung der Nutzungsbedingungen;
  14. Festsetzung von Kurzarbeit;
  15. Zeit, Ort und Art der Auszahlung der Vergütung;
  16. Fragen der betrieblichen Lohngestaltung, insbesondere die Aufstellung von Entlohnungsgrundsätzen und die Einführung und Anwendung von neuen Entlohnungsmethoden sowie deren Änderung, soweit diese Fragen nicht auf anderem Wege abschließend geregelt worden sind;
  17. Grundsätze über das betriebliche Vorschlagswesen.

Mitbestimmung bei allgemein personellen Angelegenheiten

Die Mitarbeitervertretung hat mitzubestimmen bei

  1. Formulierung und Verwendung von Personalfragebogen und sonstigen Fragebogen zur Erhebung personenbezogener Daten, soweit nicht gesetzlich geregelt;
  2. Aufstellung von Beurteilungsgrundsätzen für die Dienststelle;
  3. Aufstellung von Grundsätzen für die Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie für die Teilnehmerauswahl;
  4. Auswahl der Teilnehmer an Fortbildungsveranstaltungen;
  5. Aufstellung von Grundsätzen für Stellenausschreibungen;
  6. Aufstellung von Grundsätzen für die personelle Auswahl bei Einstellungen.

Mitbesimmung in Personalangelegenheiten der privatrechtlich angestellten Mitarbeiter

Die Mitarbeitervertretung hat in den folgenden Personalangelegenheiten der privatrechtlich angestellten Mitarbeiter ein Mitbestimmungsrecht:

  1. Einstellung;
  2. ordentliche Kündigung nach Ablauf der Probezeit;
  3. Eingruppierung einschließlich Festlegung der Fallgruppe, Wechsel der Fallgruppe, Höher- und Rückgruppierung, Gewährung tariflicher Zulagen;
  4. Übertragung einer höher oder niedriger bewerteten Tätigkeit von mehr als drei Monaten Dauer;
  5. dauernde Übertragung einer Tätigkeit, die einen Anspruch auf Zahlung einer Zulage auslöst, sowie Widerruf einer solchen Übertragung;
  6. Umsetzung innerhalb einer Dienststelle unter gleichzeitigem Ortswechsel;
  7. Versetzung oder Abordnung zu einer anderen Dienststelle von mehr als drei Monaten Dauer; in diesen Fällen bestimmt die Mitarbeitervertretung der aufnehmenden Dienststelle unbeschadet des Mitberatungsrechts nach § 47 Nr. 3 mit;
  8. Weiterbeschäftigung über die Altersgrenze hinaus;
  9. Anordnungen, die die Freiheit in der Wahl der Wohnung beschränken;
  10. Versagung und Widerruf der Genehmigung einer Nebentätigkeit;
  11. Ablehnung eines Antrags auf Ermäßigung der Arbeitszeit und Beurlaubung aus familien- oder arbeitsmarktpolitischen Gründen.

Fälle der Mitberatung

Die Mitarbeitervertretung hat ein Mitberatungsrecht bei:

  1. Auflösung, Einschränkung, Verlegung und Zusammenlegung von Dienststellen oder wesentlichen Teilen von ihnen;
  2. der außerordentlichen Kündigung und der Kündigung in der Probezeit;
  3. Versetzungen und Abordnungen von mehr als drei Monaten Dauer; das Mitberatungsrecht besteht hier für die Mitarbeitervertretung der abgebenden Dienststelle;
  4. der Aufstellung und Änderung des Stellenplanentwurfes sowie der Aufstellung von allgemeinen Grundsätzen für die Bemessung des Personalbedarfes;
  5. der Bewertung von Dienstposten, soweit sie vorgesehen ist;
  6. wesentlichen Änderungen in der Organisation der Dienststelle und der Aufstellung von Organisationsplänen;
  7. Maßnahmen, die zu wesentlichen Änderungen des Arbeitsablaufes oder der Arbeitsplatzgestaltung führen.

Initiativrecht der Mitarbeitervertretung

Die Mitarbeitervertretung kann der Dienststellenleitung Maßnahmen, die der Beteiligung unterliegen, schriftlich vorschlagen.

Beschwerderecht der Mitarbeitervertretung

Verstößt die Dienststellenleitung gegen sich aus diesem Kirchengesetz ergebende oder sonstige gegenüber den Mitarbeitern bestehende Pflichten und bleiben Gegenvorstellungen erfolglos, so hat die Mitarbeitervertretung das Recht, bei dem zuständigen Aufsichtsorgan Beschwerde einzulegen.

Bei berechtigten Beschwerden hat das Leitungs- oder Aufsichtsorgan im Rahmen seiner rechtlichen Zuständigkeit Abhilfe zu schaffen oder auf Abhilfe hinzuwirken.

Folgende 5 Ausschüsse sind organisiert... um diese verschiedenen Aufgaben zu bearbeiten

Arbeitszeitausschuss

Thorsten Eggers
05141 401-201
mav_Arbeitszeit@lobetalarbeit.de

Ausschuss für gute Arbeit und Gesundheit

Marion Weinreich
05141 401-343
mav_Arbeit_Gesundheit@lobetalarbeit.de

Informationsausschuss

Gerrit Kramer
05141 401-207
mav_Infos@lobetalarbeit.de

Personalausschuss

Arno Kunzelmann
05141 401-207
mav_Personal@lobetalarbeit.de

Wirtschaftsausschuss

Michael Spiller
05141 401-201 / 0173 46 73 441
mav_Wirtschaft@lobetalarbeit.de

Wir sind Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen in Niedersachsen (agmav)

Aufgaben der agmav sind:

  1. die Beratung, Information und Unterstützung der Mitarbeitervertretungen bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben und Rechte nach dem Mitarbeitervertretungsgesetz sowie die Förderung des Erfahrungsaustausches zwischen den Mitarbeitervertretungen im Bereich der Diakonischen Werke in Niedersachsen mit dem Ziel einer gemeinsamen Willensbildung;
  2. die Herstellung des Einvernehmens mit den zuständigen Organen der Diakonischen Werke zur Berufung der Vorsitzenden der Schiedsstellen und der Stellvertreterinnen und Stellvertreter sowie die Benennung der Beisitzerinnen und Beisitzer (§ 59 Abs. 3, 5 und 6 MVG-K);
  3. die Abgabe von Stellungnahmen und Anträgen zu Neuregelungen, Änderungen und Ergänzungen des Arbeitsrechts in Kirche und Diakonie;
  4. die Durchführung und die Förderung der Fortbildung von Mitgliedern der Mitarbeitervertretungen. Hierzu ist der Verein ‚Diakonische Arbeitnehmerinitiative‘ e.V. (Dia e.V.) gegründet worden, mit dem die agmav organisatorisch verbunden ist.

 

Weitere Informationen und aktuelle Nachrichten finden Sie unter: www.ag-mav.org

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Ansprechpartner

Michael Spiller

Vorsitzender
gemeinsame MitArbeiterVertretung
05141 401-201
0173 46 73 441

m.spiller@lobetalarbeit.de

weitere Kontaktmöglichkeiten

05141 401-207 mit AB
05141 401-343
mav@lobetalarbeit.de

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