Heilpädagogische Arbeit
... dient der Förderung lebenspraktischer Fertigkeiten sowie der Entwicklung gemeinschaftsverträglicher Verhaltensweisen. Für diese Aufgabe stehen der Lobetalarbeit Fachkräfte unterschiedlichster Qualifikationen zur Verfügung - wie Heilerziehungs-, Kranken- und Altenpfleger, Erzieher, Sozialarbeiter, Ergotherapeuten, Ärzte und Psychologen. Da zahlreiche Mitarbeiter über eine Doppel- bzw. Mehrfachqualifikation verfügen, lassen sich viele der anfallenden Probleme in fachübergreifender Kompetenz lösen.
Wohngruppen ...
... ermöglichen ein Leben in vertrauter räumlicher und sozialer Umgebung. Neben den individuell gestalteten Einzel- und Doppelzimmern stehen den Bewohnern jeweils großzügige Gemeinschaftsräume sowie eine Küche zur Verfügung. In den Wohngemeinschaften werden familienähnliche Strukturen angestrebt - beispielsweise indem Bewohner und Mitarbeiter die Mahlzeiten gemeinsam einnehmen. Zudem laden nicht nur behagliche Innenräume zur vielfältigen Nutzung ein, sondern auch sonnige Terrassen, Balkone, Innenhöfe und Gärten.
Entspannungsräume ...
... sind vor allem für Menschen mit schweren Behinderungen und Verhaltensauffälligkeiten unverzichtbar. Besonders attraktiv sind sogenannte Snoezelen-Räume (ein Begriff, der aus den englischen und niederländischen Worten für riechen, tasten und dösen zusammengesetzt ist). Hier werden vielfältige Farb-, Geruchs-, Gehör-, Form- und Bewegungsreize angeboten, die elementare sinnliche Erfahrungen ermöglichen. Dies förder zum einen die Wahrnehmungsfähigkeit und regt zum anderen zur intensiveren Auseinandersetzung mit der Umwelt an.
Kinder und Jugendliche ...
... gilt es so früh wie möglich durch förderpädagogische Maßnahmen zu unterstützen. Die Kinder und Jugendlichen, die in Lobetal leben, weisen unterschiedliche Behinderungsgrade auf. Einige sind nur leicht oder mittelgradig eingeschränkt, andere hingegen sind selbst bei einfachsten alltäglichen Verrichtungen auf professionelle Unterstützung angewiesen. Manche von ihnen können nur mit Hilfe einer Sonde ernährt werden und bedürfen eines denkbar hohen Aufwands an Förderpflege.
Für Erwachsene ...
... gibt es entsprechend ihrer individuellen Hilfsbedürftigkeit unterschiedliche Wohn- und Fördermodelle. Manche Bewohner können nur in geschlossenen Wohngruppen angemessen betreut werden. Andere hingegen meistern dank vielfältiger Fördermaßnahmen ihr Leben weitgehend in eigener Regie.


