Lern-, Erfahrungs- und Erlebniswelt
In der Tagesstruktur
... wird den Besuchern, die nicht in der »Werkstatt für Menschen mit Behinderung« (WfbM) arbeiten können, im Anschluss an die Schulzeit eine angemessene Tätigkeit angeboten. Hier wird der zentrale Schwerpunkt auf die sinnvolle Gestaltung des Tages gelegt, die Phasen der Aktivität und der Ruhe mit einschließt. Individuelle Wünsche und momentane Bedürfnisse, aber auch das jeweilige Entwicklungsniveau der Besucher werden bei der Betreuung berücksichtigt. Tätigkeiten in der Tagesstruktur stehen somit unter dem Aspekt der Sinngebung durch eine Tätigkeit, im Gegensatz zur Werkstatt für behinderte Menschen, wo Tätigkeit unter dem Aspekt der Aufgabe bzw. der wirtschaftlichen Verwertbarkeit der Leistung erfolgt.
Spielen, Lernen und Erfahren ...
... gehen oftmals ineinander über, so dass der Tagesstrukturbesucher zum einen neue Kompetenzen bzw. Fertigkeiten erlernt, zum anderen diese bereits erlernten Fähigkeiten übt und mit ihnen neue Erfahrungen sammelt. In diesem Sinne kann Förderung auch bedeuten, bestimmte Fähigkeiten zu erhalten bzw. deren Abbau abzumildern.
Die Durchlässigkeit ...
... innerhalb der Förderangebote bietet die Möglichkeit Fähigkeiten, z.B. im körperlichen, sprachlichen, lebenspraktischen und gestalterischen Bereich weiter zu entwickeln und die Persönlichkeit im sozialen, musischen und kreativen Bereich zu fördern. Zeichnen sich die Voraussetzungen für eine Beschäftigung in der Werkstatt ab, wird dieser Übergang gezielt unterstützt.
