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»Kindergarten« in Lobetal

Stefanie Holler-Schwandt

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29225 Celle

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Ein Gottesdienst im Advent

Es war einmal ein kleines Mädchen, dem war Vater und Mutter gestorben, und es war so arm, dass es kein Kämmerchen mehr hatte, darin zu wohnen, und kein Bettchen mehr hatte, darin zu schlafen, und endlich gar nichts mehr als die Kleider auf dem Leib und ein Stückchen Brot in der Hand, das ihm ein mitleidiges Herz geschenkt hatte. Es war aber gut und fromm. Und weil es so von aller Welt verlassen war, ging es im Vertrauen auf den lieben Gott hinaus ins Feld.

… haben Sie es erkannt? Es ist das Märchen vom „Sterntaler“, dessen Beginn wir hier zitiert haben. Die Gebrüder Grimm haben es Anfang 1800 notiert. Können Sie sich noch daran erinnern, was Sie über dieses kleine Mädchen gedacht haben, als man Ihnen das Märchen das erste Mal erzählte?  Und wie ergeht es Ihnen heute? Der Kindergarten und die Krippe des Lobetaler Kindergartens haben dazu einen besonderen Gottesdienst im Advent gestaltet:

„Vom Segen des Schenkens“

Die Kinder und ihre Familien haben gemeinsam gesungen und gebetet. Das Märchen vom Sterntaler wurde aufgeführt und wir haben uns Gedanken gemacht über das Schenken -und wann es tatsächlich zum Segen wird. Wir haben von dem größten Geschenk gehört, das wir Menschen bekommen können – nämlich Jesu Geburt und seine Zusage, dass Gott uns liebt!  Davon haben wir gehört und Gott dafür gedankt. 

Ganz besonders war an diesem Gottesdienst dann – ähnlich wie für Weihnachten im Schuhkarton – dass wir Kleinigkeiten gesammelt haben,  die wir dann dem Kinderschutzbund für bedürftige Familien haben zukommen lassen. Jede Familie hat etwas für ein Kind im Kindergartenalter mitgebracht – Murmeln, ein Malbuch, Stifte, Hefte, ein Pixibuch,  Handschuhe,  eine Bürste, Creme, Gummibärchen, Lutscher oder Bonbons – so  konnten wir Freude schenken!

Mit strahlenden Augen ist jedes Kind nach vorne kommen und durfte sein Geschenk auf einen Gabentisch legen. Zusammengekommen ist ein großer Wäschekorb voll mit Kleinigkeiten und Geschenken – Vielen Dank!

 

Kindergarten-Projekte der Deutschen Schule Hermannsburg in Südafrika

Liebe Unterstützer der Kindergarten-Projekte der Deutschen Schule Hermannsburg in Südafrika:

1. eNhlanhleni Kindergarten
2. Ngoje Kindergarten
3. Ntunjambili Kindergarten - "Our Children of Jehova Creche"

Es ist schwer in Worten zu fassen, was die Unterstützung, die wir von Ihnen für diese wichtige Arbeit bekommen, bedeutet. 

Es ist immer wieder deutlich, wie sehr groß die Not ist, und deshalb, wie sehr wir diese Unterstützung von Ihnen zu schätzen wissen. Unsere ländlich gelegenen Kindergärten und Kindertagesstätten, die vom Staat unterstützt werden, leiden sehr darunter, dass viele Erziehungsbehörden hier bei uns in Südafrika nicht gut funktionieren. Die Kinder wären die, die leiden würden, wenn Sie uns nicht helfen würden. Es ist allen Mitarbeitern ganz klar, dass von Ihnen nicht nur finanzielle Unterstützung kommt, denn wir fühlen uns alle sehr mit Ihnen verbunden und die Unterstützung ist uns genauso wichtig, wie die Geldspenden, die Sie uns schicken.

Bitte geben Sie unseren ganz herzlichen Dank an alle weiter, die zu den Spenden des Jahres 2011 beigetragen haben. Wir wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute im neuen Jahr.

Wen es reizt, nach Südafrika zu reisen, sollte es unbedingt tun, wir würden Sie sehr gerne in Hermannsburg begrüßen und Ihnen die von Ihnen unterstützte Arbeit zu zeigen. Ich hänge hier noch Mal den von mir verfassten Jahresbericht dran, es ist ganz möglich, dass Sie ihn schon gelesen haben, aber für die, die ihn nicht kennen ist es mir wichtig, dass Sie ihn auch zu lesen bekommen:

Bericht der Kindergarten Arbeit und den Projekten der  Deutschen Schule Hermannsburg und der Ev. Lutherischen Peter- Paul Gemeinde,  Hermannsburg, in Südafrika, an den Kindergärten, Enhlanhleni, Ngoje und Ntunjambili (Our Children of Jehova)

Es war ein Jahr in dem viele Reparaturen anlagen. Dennoch konnte man Dank der großzügigen Spenden auch  Spielsachen und ein  Klettergerüst anschaffen.

Zu den beiden Kindergärten, zu denen wir regen Kontakt haben, Enhlanhleni und Ntunjambili (Our Children of Jehova) wurden regelmäßige Besuche getätigt. Die jeweiligen Betreuer, Douglas und Margaret Sithole in Ntunjambili und Thembeni Mzila in Nhlanhleni sind nach wie vor so treu und gewissenhaft in ihrer  Arbeit, obwohl sie oft unter ganz schwierigen und (man würde meinen) entmutigenden Bedingungen arbeiten müssen.

Der Staat trägt immer weniger zu diesen ländlich gelegenen Kindergärten finanziell bei und die Kindergärten verlassen sich deshalb immer mehr auf Hilfe von außerhalb; das schließt nicht zuletzt die Unterstützung von Lobetal, Deutschland mit ein sowie auch persönliche, individuelle Spenden von Privatleuten, die auf irgendeiner Weise auch mit der Deutschen Schule Hermannsburg und / oder der Lobetalarbeit verbunden sind. Wir sind allen Spendern und Freunden so dankbar, dass diese wertvolle und wichtige Arbeit in Südafrika unterstützt wird.

Als Koordinator der Spenden und Mitglied im Missionsausschuss (Begegnungsarbeit) der Peter-Paul-Gemeinde fühle ich mich von beiden Seiten immer wieder gedemütigt, einmal, weil aus der Ferne (Deutschland) die Kindergarten Projektarbeit mitfinanziert wird, und die Freude bei den Kindern und Mitarbeiten, wenn es wieder heißt “unsere Freunde aus Deutschland haben uns damit oder hiermit geholfen”. Für die Kinder ist es schwierig zu verstehen, aber für die Betreuer ist es ein deutliches Zeichen. Dieses wird so sehr geschätzt.  Das können die bestätigen, die uns schon mit einem Besuch (oder mehr als einem Besuch!) eine Freude bereitet haben.

Wir konnten in diesem Jahr das Wellblechdach bei der Enhlanhleni KITA ersetzen, die Toiletten wurden ausgebessert, und große Bäume, die die Bausubstanz des Gebäudes in Gefahr stellten, entfernen lassen.  Das musste professionell erledigt werden, weil es riesengroße Eukalyptus Bäume waren, die ganz nah am Kindergarten standen. 

In Ntunjambili wurde ein Klettergerüst  mit Spenden  von einer ehemaligen Schülerin aus Hermannsburg (SA) gebaut. Diese Gelder wurden bei einem Aufenthalt in Südkorea gesammelt. Jessica war einige Jahre Lehrerin in Südkorea. Auch Teppiche für den kalten Betonfußboden wurden angeschafft.

Wir sind dabei, mit dem Ngoje Kindergarten und den Eltern der Kinder die dort betreut werden, einen Gemüsegarten anzulegen – für die Kinder ist es toll zu sehen, wie die kleinen Samen, die sie zum Teil selber in den Boden aussäen, zu nahrhaften Kürbissen, Kohlköpfen, Kartoffeln, Spinat oder Bohnen wachsen – die Eltern dürfen vom Gemüse auch mit nach Hause nehmen. An allen drei Kindergärten bekommen die Kinder jeden Tag eine warme Mittags-Mahlzeit.

Wir sind sehr auf Spenden angewiesen und sind so dankbar, dass immer wieder Leute  sich für diese Arbeit interessieren. Mit ihren Spenden leisten sie einen wichtigen Beitrag zur pädagogischen  Förderung und dem  physischen und psychischen Wohlbefinden der Kinder.

Stella Cockburn
Public Relations Officer, Deutsche Schule Hermannsburg, Südafrika

 

Wir bauen ein Insektenhotel

Eine Eltern-Kind-Aktion

Eltern und Kinder des Lobetaler Kindergartens und der Krippe haben einen der wenigen Sonnentage dieses Jahres genutzt, um gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und dem Elternrat Insektenhotels für den eigenen Garten zu gestalten.

Es war einfach toll: Sonne, gute Laune, viel Gelächter, abgebrochene Bohrer, Hilfe untereinander ung ganz viel neue Erfahrungen. Bei guten Gesprächen konnten sich die Erwachsenen kennenlernen und die Kinder haben gemeinsame Zeit in vollen Zügen genossen!

Es entstanden die unterschiedlichsten Insektenhotels - jedes auf seine Art schön!

 

Ihre Spende kommt an

Wer hört nicht gerne Musik?
Um Menschen, die in Lobetal leben, den Besuch von kulturellen Veranstaltungen zu ermöglichen und das einmal im Jahr stattfindende große Lobetaler Open-Air- Konzert zu finanzieren, helfen uns Ihre Spenden.

Auch auf dem Lobetaler Abenteuer- spielplatz gibt es viel zu tun.
Spielgeräte müssen gewartet, repariert und manchmal auch gegen neue ausgetauscht werden. Ohne Spenden ist das alles nicht denkbar.

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Datum der letzten Aktualisierung: 01.02.2012