Philadelphia-Wolken über Paris

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Philadelphia-Wolken über Paris

Selten bekommt man auf einer Freizeit wohl so viel von der Welt zusehen.


7 Tage hatten die Bewohner (und eine Bewohnerin) von Haus Jerusalem und Haus Kana Zeit durch England, Frankreich, Belgien und die Niederlande zu reisen. Zwischendrin Seetage, an denen wir die umfangreichen Angebote der AIDA-PRIMA nutzen und nach Belieben den ganzen Tag auf das offene Meer blicken durften. 12 Restaurants, Shows für jede Altersklasse und jede Menge Shops, ein Fitnessstudio, ein Hochseilgarten, Spa-Bereiche und ein großes Schwimmbad haben garantiert, dass für Alle etwas dabei war. Egal ob Bingo, Ollies Prime-Time oder die Laser-Show mit Lifeband am Abend – Programm hatten wir rund um die Uhr. Und Bezahlen, das ging ganz leicht, hatte doch jeder von uns eine eigene Chip-Karte mit ausreichend Bordguthaben um den Hals baumeln.  In unseren Veranda-Kabinen konnten wir vom Balkon aus dem Schiff beim Ablegen zuschauen, während der Orinoko Flow von Enya standesgemäß aus allen Lautsprechern ertönte.


Bei den Inlandreisen konnten wir mit unserer 29 köpfigen Gruppe oftmals einen ganzen Reisebus füllen und hatten die Reiseleitungen, die uns durch London, Paris und Amsterdam begleiteten, fast für uns alleine. Während wir in London etwa eine Stunde Zeit bekamen um am Picadilly Circus den englischen Mc-Donalds auszuprobieren und ganz viel Pfund im Souvenirshop zurück zu lassen, hatten wir in Paris die Möglichkeit uns im Tueleriesgarden auszuruhen, einen französischen Imbiss auszuprobieren und sogar später einen Foto-Stop direkt unter dem Eiffelturm hinzulegen. Während wir den Hafen von Zeebrügge nur vom Schiff aus betrachtet haben, ganz Belgien bereitete sich auf den Besuch von Trump vor, haben wir am darauf folgenden Tag Rotterdam zu Fuß besucht und mit Allen gemeinsam die Erasmus-Brücke bezwungen. Abends ging es dann mit dem Bus nach Amsterdam, wo wir auf einer Gracht bei Käse, Wein und Brot durch die Kanäle der Stadt geschippert sind.


Mit vielen Fotos, landestypischen Souvenirs, vielen Eindrücken und zufriedener Stimmung, aber auch gewaltig müde machten wir uns dann eine Woche nach Reiseantritt am Hamburger Hafen auf den Rückweg nach Hause. Achja, warum der Bericht „Philadelphia-Wolken über Paris“ heißt? Nun die einzige Wolke, die uns während unser Metropolentour begegnet ist, war so winzig, dass sich vermuten ließ, dass dort oben über Paris ausschließlich Philadelphia hergestellt wird und ganz bestimmt kein Regen.

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