Eröffnung des neuen Wohnheimes

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Neues Wohnheim der Lobetalarbeit in der Amelungstraße

 

Die Lobetalarbeit hat in der Amelungstraße ein Wohnheim für insgesamt 48 Bewohnerinnen und Bewohner gebaut. Das Haus wurde in zweigeschossiger Bauweise im Stil eines modernen Mehrfamilienhauses mit leicht geneigtem Pultdach errichtet.

In vier Wohngruppen finden jeweils 12 Bewohnerinnen und Bewohner ein neues Zuhause. Die Hälfte von ihnen ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Jeder hat ein Zimmer für sich. Zwei Bewohner teilen sich jeweils ein Bad. Etwas selbständigere Bewohnerinnen und Bewohner können ein Appartement mit je eigenem kleinen Bad beziehen. Zu jeder Wohngruppe gehört eine großzügige Küche, ein großer Essbereich und ein Wohnzimmer.

Im Erdgeschoss befinden sich mehrere Terrassen und im Obergeschoss ein großzügiger, teilweise überdachter Balkon. Außerdem gehört ein großer Innenhof in U-Form zu dem Gebäude. Insgesamt werden rund 30 Voll- und Teilzeitkräfte sowie Schüler hier und in der benachbarten Rostocker Straße einen Arbeitsplatz finden. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 5,3 Millionen Euro (ohne Grundstück).

In unmittelbarer Nachbarschaft, in der Rostocker Straße, eröffnet Lobetal ein frisch umgebautes Wohnhaus mit insgesamt 10 Plätzen. Hier ziehen Menschen mit geringerem Hilfebedarf ein. Auch hier steht jedem Bewohner ein Einzelzimmer zur Verfügung.

Geleitet werden die beiden Häuser von Adelheid Krenz. Die 55-jährige Heilpädagogin ist seit 22 Jahren in Lobetal. Zuletzt hatte sie Leitungsaufgaben in der Lobetaler Zweigeinrichtung in Altencelle inne. Neben dem Ziel, allen ein schönes Zuhause am neuen Standort zu geben, möchte sie gerne auch rege Kontakte in die Nachbarschaft pflegen.

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