Einweihung der Kirchstraße

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Neubau in der Kirchstraße

 

Die Lobetalarbeit hat in der Kirchstraße ein inklusives Wohnhaus eingeweiht. Damit erweitert die Lobetalarbeit ihr Angebot an stadteilnahen Arbeits- und Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung. Neben dem Projekt in der Amelungstraße mit einer Tagesförderstätte und einem Wohnheim sowie einem Wohnhaus in der Rostocker Straße, geschieht dies auch in der Kirchstraße in Neuenhäusen. Hier ist ein Wohnhaus mit insgesamt acht Wohneinheiten entstanden.


Das Spannende an dem Projekt ist, dass hier Menschen mit und ohne Behinderung in je eigenen Wohnungen, aber unter einem Dach wohnen können. Es werden fünf Wohngemeinschaften für zweimal zwei, zweimal vier und eine Einheit für sechs Menschen mit Behinderung angeboten. Außerdem sind drei eigenständige Wohnungen mit gut 100 m² entstanden, die auf dem freien Wohnungsmarkt angeboten werden. Durch die gemischte Wohnform können sich vielfältige Kontakte ergeben. Grundgedanke ist die Normalisierung. Es soll normal werden, dass Menschen mit Behinderung auch dort leben, wo Menschen ohne Behinderung leben.


 

Das Projekt wird von der Aktion Mensch mit 104.000 €, dem Diakonischen Werk mit 150.000 € und dem Land Niedersachsen mit einer Millionen Euro als Modellprojekt für Inklusion gefördert. Die Förderung bezieht sich auf das Wohnen von Menschen mit Behinderung. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3,2 Millionen Euro inklusive Grundstück.


 

Bei der Einweihung am 23. Juni wurde nicht nur die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Verantwortlichen gelobt, sondern auch, wie es der christlichen Tradition der Lobetalarbeit entspricht, um Gottes Segen für das neue Haus gebeten. Der Einzug in das neue Wohnhaus ist ab dem 17. Juli geplant.

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