25 Jahre Wilhelm-Buchholz-Stift

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Wilhelm-Buchholz-Stift 25 Jahre jung

Fit für die Zukunft

Das Wilhelm-Buchholz-Stift in Wietzenbruch ist 25 Jahre jung. Grund genug, zu feiern, dabei aber nicht nur zurückzublicken. Denn pünktlich zum Jubiläum wurde das Haus erweitert und im Bestand zukunftsweisend modernisiert. Die Erweiterung dient dazu, noch intensiver auf die Bedürfnisse von Menschen mit demenzieller Erkrankung eingehen zu können. 22 Plätze sind hier entstanden. Da im Zuge der Umbaumaßnahme die letzten Doppelzimmer in Einzelzimmer umgewandelt wurden, erhöht sich die Gesamtplatzzahl von 72 auf 77. Das Wilhelm-Buchholz-Stift bietet nach dem Umbau Einzelzimmer in den Größen 18, 22, 29 und 34 qm an. Hinzu kommt jeweils ein Badezimmer.

Mit dem neuen Angebot wird eine Lücke in der Versorgung zwischen Tagespflege, allgemeiner stationärer Pflege und den besonderen Bedürfnissen von Menschen mit demenziellen Erkrankungen geschlossen. Wichtig ist Geschäftsführer Frank Neumann auch die Einbindung in den Ortsteil Wietzenbruch. „Unser Haus ist ein kleines Stadtteilhaus geworden. Es treffen sich Bürger aus dem Ortsteil zu einem Bürgertreff, der örtliche Sportverein nutzt mit seiner Tanzsparte unsere Räumlichkeiten, eine Patchworkgruppe, eine Gruppe rund um die Mineralogie und Gruppen aus der Lobetaler Kirchengemeinde treffen sich hier.“ Neben den erwähnten Umbaumaßnahmen sind zwei geschützte „Erlebnis-“ Gärten entstanden. Hier haben die Besucher, wie Pflegedienstleiterin Dagmar Büscher es ausdrückt, die Möglichkeit, Ruhe zu finden, Altbekanntes zu entdecken, dem Wind zu lauschen, den Blättern beim Tanzen zuzusehen, Gerüche wahrzunehmen und das Gefühl von Freiheit zu genießen.

Unter dem Dach des Wilhelm-Buchholz-Stiftes gibt es eine physiotherapeutische Praxis und einen an fünf Tagen geöffneten Friseursalon, ebenso eine ehrenamtlich geführte Caféteria.

 

Als bewusst auf christlicher Basis geführtes Haus gehören Andachten, Gottesdienste und Bibelarbeiten zum Angebot des Wilhelm-Buchholz-Stiftes. Ein Seelsorger bietet Gespräche an, begleitet Sterbende und deren Angehörige, ist Ansprechpartner der Ehrenamtlichen und begleitet die Mitarbeitenden. 

 
 
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